Von dem Mädchen, das nie sterben wollte

Ich möchte heute eine etwas persönlichere Geschichte aus meinem Leben erzählen, die mich beizeiten geprägt hat und mir auch zeigte, dass das Leben es manchmal anders mit dir meint, als du glaubst oder es dir zu wünschen vermagst. Meine Worte hier sind weder Kriegserklärung, noch Fantasie – sondern lediglich dokumentierte Gedankenstücke aus meinen Erinnerungen. Teile meines Lebens, die vorüber gingen, aber aufgrund der Schwere dennoch Bestand hielten. Warum ich es erzähle ist einfach: Jeder Leser hat die Möglichkeit es für sich selbst zu reflektieren, sich selbst darin zu finden oder informiert zu bleiben, was in der Welt draußen alles passiert. Wahrscheinlich täglich. Wichtig nur für dich: Wenn du hier anfängst, dann musst du bis zum Schluss durchhalten, sonst verstehst du die Botschaft nicht. Wirklich. Nun gut, es geht los.

Vor ca. 7 Jahren habe ich in Westösterreich meine Ausbildung als Grafiker gemacht. Eine klassische Ausbildung 3,5 Jahre lang, die mir die Wochenenden freihielt um fortzugehen, was ich immer wieder gerne für meine Projekte, aber auch für’s klassische „Disko“-Wochenende nutzte. Als ich eines Tages im Zug von einem Nachtclub nach Hause war fiel mir ein Mädchen auf, welches in fröhlicher Manier die dutzenden Männer abwimmelte, die nahezu an ihr hingen mit schmierigen Aussagen und misslungenen Anmachsprüchen. „Ihr habt es auch nicht leicht“, lachte ich zu ihr, da ich ihr gegenüber saß. Sie lachte zurück und wir verloren uns für kurze Zeit in einer lustigen Unterhaltung, die damit endete, dass wir uns auf Facebook connecten. Sarah war die Sorte von Mensch, die mich ehrlich annahm, wie ich bin. Das merkt man manchmal bereits bei der ersten Begegnung, oder bei den Begrüßungen der nächsten Begegnungen.

Es gibt Menschen, die umarmen dich, weil du da bist und es gibt Menschen, die umarmen dich, weil DU da bist. Sarah ist so ein Mensch. – Lukas

Weil sich gesellschaftliche Zwänge bereits so verankert haben, fallen diejenigen immer weniger auf, die wirklich den Kern des Gegenübers schätzen und wahrnehmen. Ich habe Sarah von Anfang an so kennengelernt. Gesehen haben wir uns an den Wochenenden, beinahe jedes Wochenende, wenn wir uns in dem selben Nachtclub wie jedes Mal kurz trafen, ein paar lustige Unterhaltungen führten und dann mit dem Zug gemeinsam wieder nach Hause fuhren. Wir waren keine „Best Friends“, haben nur spaßeshalber ‚geflirtet‘ und auch sonst nicht in irgendeiner Form miteinander zu intensiv kommuniziert. Wir haben uns nicht gedatet, oder irgendwas in die Richtung geplant, auch wenn ich sie damals bereits durch ihre offene Art und ihre Persönlichkeit attraktiv fand. Immer als Freundin, nie als Partnerin. Parallel zu den Wochenenden waren meine Arbeitstage eng-getaktet. Ich hatte neben meiner Arbeit viel zu tun und füllte meinen Kalender mit Tätigkeiten, die nicht immer sein mussten, aber mir Erfahrungen schenkten, die mich hoffentlich weiterbrachten. Die Mittagszeit nutzte ich meist dazu mir Online-Nachrichten reinzupfeifen, über unsere regionale Nachrichtenplattform: Familienvater abgängig, junge Frau nach Unfall tot, Bomben im Irak. Ich erinnere mich gut daran, dass ich die Schlagzeilen las und mir dachte, dass es schlimm ist, was in der Welt passiert, legte die Zeitung weg und dachte dann nicht mehr lang über die Schicksale nach. Die hinterbliebenen Kinder des Familienvaters und seine Frau haben sicher nichts vergessen, genauso wenig wie die beiden Freundinnen, die den Unfall im Auto überlebten oder die zahlreichen Verletzten, die im Irak unter dem Terror leiden. Als ich am Abend nach Hause kam war Sarah online. „Du hast Sarah doch auch gekannt :'(“ schrieb mich ein Mädchen an, auf ihrer Pinnwand waren zahlreiche Trauerbekundungen. Sie war das Mädchen im Auto.

Herz.Still.

Das Alles passierte zu einem Zeitpunkt, an dem ich es mir nicht erlaubt habe, Tränen fließen zu lassen. Ich hatte das Gefühl meinen Peinigern damit das zu geben, was sie sich wünschen – mich gebrochen zu sehen. Ich habe mir selbst verboten zu weinen. Egal was passiert war, aber zu wissen, dass Sarah plötzlich weg sein soll – das habe ich nicht verstanden. Sarah war für mich nicht weg. Im Gegenteil, sie war mir selbst ab dem Moment an, als ich von ihrem Tod wusste, naher als sonst. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach ihrem Tod mehr Gespräche führten, als davor. Das wir mehr kommunizierten; dass sie mir sogar Fragen beantwortete und mir in den kommenden Wochen Probleme ins Leben setzte, die es zu lösen galt. Das muss man nicht verstehen, das kann man aber so stehen lassen, denn wenn eines feststeht, dann hat mir Sarah durch ihr kurzes Leben, die wenigen Begegnungen die wir hatten und die Fröhlichkeit und Herzlichkeit mit der sie mich immer wieder überraschte und mit der sie unsere Welt verließ, mehr gezeigt als manch lebender Mensch. Das authentische Schlagen des Herzens dieser jungen Frau mag vielleicht verklungen sein, aber in meinem Kopf habe ich sie seither weiter mitgetragen. Grund genug, dass nach der Beerdigung im Stillen zuhause tatsächlich Tränen in meinem Kissen landen, da ich erst dann verstanden habe, da ich rückblickend feststellte, ihr nie gesagt zu haben, was sie als Mensch für mich bedeutet.

…und alles verändert sich.

Die Dankbarkeit für den Moment – die notwendige Wertschätzung zu jedem Zeitpunkt, weil man nie wissen kann, was auf einen zukommt – das habe ich aus der Situation gelernt. Dennoch habe ich festgestellt, dass viele Menschen mit Dankbarkeit wenig anfangen können, weil sie sich selbst in ihrem Selbstwert nicht so schätzen, wie ein einfaches „Wow, danke für das, was du bist.“ Mehr Menschen identifizieren sich mit negativen Begriffen, weswegen sie Kritik direkt tiefer gehen lassen, als Lob und Anerkennung. Das hat mehr mit den Medien zu tun, als mit der Seele der Menschen, die sich durch den steten Konsum aber auch mehr oder minder daran ausrichtet. Dies hat aber nichts an meiner Grundhaltung verändert, Menschen grundsätzlich in meinem Leben alle gleich zu sehen und gleich wahrzunehmen, gleich zu akzeptieren und als gleiche Wesen in meinem Lebensfeld aufzunehmen. Ohne Prioritäten, bis sich anhand ihres Verhaltens dementsprechendes rauskristallisiert. Das eigene Verhalten ist aber auch nur ein Resultat aus unseren Erfahrungen und interessiert hat mich immer nur das, was dahinter liegt. Auch hier – Fairness gegenüber der Meinung des Anderen, solange der Dialog auf Augenhöhe passiert. Sarah hat mich motiviert fair zu sein und mitunter auch unterstützt Fehler aufzuzeigen und Falschheit zu kritisieren, sofern ich das Gefühl hatte, dass ein Verhalten unauthentisch wird und negative Auswirkungen anderen gegenüber haben kann. Mit dieser Einstellung bin ich seither durchs Leben marschiert und habe ein Mädchen kennengelernt, welches ich hier Saskia nennen will.

Wo Gespräche plötzlich zu Begegnungen werden…

Saskia hat mich begeistert. Eine hübsche junge Dame, die absolut fröhlich durchs Leben marschierte und hinter ihrer oberflächlichen Facette eine eng-verwurzelte Struktur aus negativen Erfahrungen verarbeitete. Saskia war die Schwester einer Bekannten, die mich bei einer Veranstaltung bereits einmal gesehen hatte. Nun saßen wir da, auf einem Stein am Ufer der Dornbirner Ache und erzählten uns Geschichten von unserem Leben. Ich erzählte ihr von Sarah, die bei dem Unfall starb, sie erzählte mir von ihrem besten Freund, der sich auf tragische Weise das Leben nahm. Wir gaben uns Raum für unsere Erinnerungen, gaben uns den Platz den wir beide brauchten und ich freute mich mit jedem Wort mehr und mehr Teil ihres Lebens sein zu können. Wir haben uns verliebt. Vielleicht. Vielleicht einfach nur deswegen, weil wir jung waren – vielleicht auch deswegen, weil wir uns gegenseitig zuhörten und das selten war, dass man sich gegenseitig zuhört. Vielleicht auch einfach, weil…ich weiß es nicht. Wir waren zusammen. Nach ein paar Wochen war dies einfach irgendwo klar: Meine Mutter war froh, dass ich wieder „glücklich“ war und ich war froh, dass ich mein Leben wieder ein Stück weit „im Griff“ hatte, bis die Möglichkeit kam, auf der großen Bühne des Spielboden’s in Dornbirn aufzutreten. Mir war von Anfang an klar, dass ich mit meiner Leidenschaft (der Sprachkunst) hier die Möglichkeit habe anderen Menschen ein Appell zu setzen und einen Text für Sarah zu schreiben war für mich absolute Pflicht.

Der Auftritt war Teil eines Poetry Slams – Bühnen, die ich nur selten für den Wettbewerb nutzte, aber jede Performance wird von einem Publikum bewertet. Sarah hat mich gehört. Mich mit nur einem Punkt noch ins Finale geschickt, doch davor gab es eine Pause, in der Saskia zu mir kam. Saskia hatte Tränen in den Augen, so wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie war aufgelöst irgendwie und meinte, dass wir reden müssen. Ich wusste nicht was los war, also nahm ich sie mit in den Backstage, wo wir ungestört reden konnten. „Ich muss dir was erzählen“, stockte sie. „Was ist los?“, fragte ich. „Ich habe dir nichts von meinem Tumor erzählt. Ich habe eine Überlebenschance von 5% bei einer Operation.“

Liebe geht vorüber?

Noch am selben Abend hat Saskia mein Leben grundlegend in neue Bahnen gelenkt. Ich musste den Auftritt absagen, weil ich zitternd nicht mehr auftreten wollte und es mir wichtig war JETZT Zeit mit Saskia zu verbringen. Saskia meinte, ich muss das nicht tun. Ich selbst wusste, dass ich zu dem Zeitpunkt bereits Sarah ‚verloren‘ glaubte und alles daran setzen wollte, dass es Saskia besser geht. Wir sind spazieren gegangen, haben uns in das Gras gesetzt, haben gemeinsam geweint und sind gemeinsam nach Hause gewandert, wo sie in meinen Armen einschlief. Dann fast jede Nacht. Ich habe ein wenig gehadert, bis ich es meiner Mutter erzählt habe, weil ich wusste, dass das Saskia so nicht wollte und dementsprechend auch meine Mutter belasten wird. „Das kann ich fast nicht glauben“, meinte sie. Nach jedem Schicksalsschlag ein Weiterer. Saskia ging es nicht gut. Sie hatte oft irgendwelche Schmerzen, reagierte manchmal einfach nicht mehr und war nach vereinzelten Krankenhausbesuchen immer ganz aufgelöst. Ich selbst hatte in diesem Zeitraum relativ viele Auftritte in verschiedenen Teilen Deutschlands und war immer weniger zuhause, was ihr ebenso nicht gefiel. Mit ihrem persönlichen Umfeld durfte ich oder konnte ich auch nicht reden, da verständlicherweise da die Kraft dazu fehlte. „Das ständige NICHTWAHRHABENWOLLEN“. Ich war verloren – in mir und meinen Gedanken – in meiner Suche danach eine Lösung zu finden – im Schatten meines Gefühlszustands. Bei meinen Auftritten verlor ich die Konzentration, ich war verwirrt, ließ mich ablenken und musste den Fokus neu setzen: Saskia. Da war ich mir sicher, denn wie oft war es der Fall, dass sie mich bei einem Auftritt 100 oder mehr Kilometer weg von zuhause, anrief um mir zu erzählen, dass sie wieder im Krankenhaus sei. Ich wollte da sein – da sein für sie, da sein wenn es passiert, da sein damit es nicht passiert, da sein damit sie bleibt – damit wir bleiben.

Also sagte ich Auftritte ab und versuchte gar nicht mehr außerhalb Vorarlbergs aufzutreten. Ich hatte ein Event im gleichen Saal wie damals bei dem Text für Sarah und nahm Saskia mit, der es zu damaligen Zeitpunkt leider gar nicht gut ging. Nach meinem Auftritt kamen wir trotzdem in ein Streitgespräch, weil sie meinte, nicht geliebt zu werden, was mich verrückt machte, da ich alles daran setzte ihr genau dies zu zeigen. Auf dem Nachhauseweg zu dem Haus in dem ich lebte, entschied sie sich dann zu sich selbst nach Hause zu gehen, was ich schade fand, aber zu akzeptieren hatte. Ich verabschiedete mich von ihr und ließ sie gehen, legte mich nach oben ins Zimmer und dachte nach. Es war ein tiefer Schmerz, der sich in mir breitmachte. Ich hatte das Gefühl nicht weiterzuwissen, den Weg verloren zu haben, dabei wollte ich einfach nur das machen, was ich bei Sarah nicht konnte – DA sein, als mich plötzlich ein Anruf von Saskia erreichte. „Ich….ich krieg keine Luft“, stammelte sie, ich hörte wie ihr Handy auf den Boden knallte und sie nicht mehr auf meine Worte reagierte.

Leidenschaft und Leid liegen nah beieinander

Tränen flossen meine Wangen entlang, ich zog mir eine Hose an, nahm mir ein T-Shirt in die Hand, hechtete die Treppe hinunter und rannte spätnachts (es war ca. 12 Uhr), aus meinem Haus, die Straße entlang – den Weg, den sie eigentlich gehen muss, wenn sie nach Hause wollte. Tatsächlich lag sie da, auf dem Gehsteig, den Kopf auf dem Pflaster, die Beine fast auf der Straße liegend. Ich rief einen Krankenwagen, während ich nicht wusste, was ich tun sollte, außer den Puls zu prüfen. Sie reagierte erst gar nicht, sah mich dann einfach nur an, während ich meinte „Bleib bei mir“ und ihre Hand festhielt, bis der Krankenwagen nur wenige Minuten nach meinem Anruf ankam. Dennoch wirkte alles wie eine Ewigkeit. Die „Patientin“ wurde in den Wagen gebracht, ich selbst fuhr vorne mit ins Krankenhaus, wo ich dem Arzt erzählte, dass sie einen Tumor habe, worauf ich gebeten wurde, zu gehen. Nach einer schlaflosen Nacht – am nächsten Tag – war es dann soweit und mir wurde mitgeteilt, dass sie mich angelogen hat.

Saskia hatte keinen Tumor.
Saskia hatte gar nichts.
Saskia hatte wahrscheinlich nicht mal ein Herz.

Ja, die Geschichte ist wahr und ja Saskia gibt es wirklich. Es macht an dieser Stelle keinen Sinn jetzt fortzuführen und dir zu erzählen, wie es weiter ging. Natürlich wurde das Ganze danach nicht mehr weiter fortgeführt. Natürlich war die Sache danach vorbei. Zumindest für Saskia, die danach einfach gehen konnte, ohne dass ihr je bewusst sein wird, welche Folgen sie mit solchen Aktionen in Menschen hinterlassen kann. Natürlich kann man mir jetzt Naivität unterstellen und mir sagen, dass es mir auffallen hätte müssen, dass sie keine Spuren vom Krankenhaus an den Händen hat, dass sie immer dann „im Krankenhaus“ war, wenn ich nicht da sein konnte und ich zumindest mal versuchen hätte können mit ihrer Mutter oder zumindest Schwester zu reden, die ich ja bereits kannte. Man kann sich aber auch einfach fragen, warum Saskia sich so verhielt und ob es noch mehr solche Menschen gibt da draußen.

Analyse Fehldiagnose

Saskia ist nur ein Name, aber der Mensch selbst ist wirklich existent. Zu ihrem Schutz habe ich ihn daher verändert. Saskia kann aber auch in deinem Umfeld sein. Irgendeine Person da draußen. Warum ich diese Geschichte erzähle ist im Grunde einfach: Es geht nicht um mich, es geht auch nicht darum, was Saskia gemacht hat, es geht darum, was wir mit uns machen. Was wir uns antun, was wir anderen antun und was wir uns wünschen ohne es auszusprechen. Saskia hat sich gehasst. Ihr Selbstwert war auf dem Tiefststand und hat sich mit dieser Diagnose versucht bei mir selbst auf Dauer einzunisten, weil sie sich nicht gut genug gefühlt hat – neben mir und den Frauen, die mir in meinem Umfeld immer wieder begegneten. Die Aussage zur Krankheit verpflichtet beinahe zur Anteilnahme. Hätte Saskia sich ehrlich gegenüber mir geäußert und gemeint, dass sie sich nicht gut genug fühlt hätte das Alles vielleicht anders ausgesehen. Ehrlichkeit bringt einen auf jeden Fall weiter. Immer. Warum ich diese Geschichte erzähle? Für dich. Weil ich weiß, dass es in jedem Leben solche Geschichten gibt und man sich oft fragt, warum man der Einzige ist, dem das passiert. Der Einzige bist du nur deswegen, weil es dir die Meisten nicht erzählen. Deswegen gibt es diesen Eintrag aus meinem Leben, deswegen schreibe ich diese Zeilen nieder. Für dich.

Und du?

Wenn du Lust hast mir deine Geschichte anonym zu erzählen, oder du jetzt Fragen hast zu meinen Erfahrungen, oder du aber selbst gerade nicht weiter weißt, weil du in einer Situation bist, die ähnlich ist, oder ganz anders, dann schreib mir einfach und gerne eine E-Mail an hello@wherever-we-go.com. Ich sage dir gerne meine ehrliche Meinung. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast Teil dieser Reise zu sein. Bis bald.

Post Author
Lukas GlobeTrotter
Life showed me that whatever you do - rather your failing or not - gives you experience and step by step i started to realize how beautiful it is to live.

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