Komfortzone & Du

Die Komfortzone ist das Feld in deiner Umgebung, in dem du dich sicher fühlst. Wenn du zum Beispiel zum ersten Mal mit dem Fahrrad fährst, dann ist das Fahrrad selbst noch nicht in deiner Komfortzone. Machst du das dann jeden Tag, so passiert es routiniert und wird fester Bestandteil in deinem komfortablen Bereich.

Genauso passiert es mit jedem einzelnen neuen Punkt deines Lebens. Die Komfortzone ist fixer Bestandteil unseres Alltags und zwingt dich Ängste zu entwickeln oder Freuden zu empfinden. Das Besondere dabei ist: Die Komfortzone hat keine Grenze! Das bedeutet, dass du – wenn du dich jeden Tag dazu zwingst, dich aufs Neue herauszufordern, die Zone zwar größer wird, aber niemals „Stop“ sagt. Wie schön ist das denn?!

Menschen ansprechen
Einer der Punkte, der nicht in den Genen der meisten liegt, ist das Ansprechen fremder Menschen. Früher war das Ansprechen oder das angesprochen werden von fremden Menschen, fremden Individuen, Kulturen stets mit Handel oder Krieg verbunden, weswegen wir noch heute – auch aufgrund des Unterrichts im Schulalltag – diese Ängste in uns tragen. „Wenn ich dem fremden Menschen vertraue und ihn in mein Leben lasse, kann es sein, dass er morgen schon (meinen Stamm auslöscht oder) mich verletzt.“ Diese Ängste sind absolut nicht verkehrt, sondern wichtige Basis um Beziehungen zu reflektieren und neue Kontakte kritisch zu beleuchten. Wenn wir jetzt aber in die Situation hineinkommen, dass wir selbst die Person sind, die einen neuen Menschen anspricht und in seiner Lebenswelt überrascht, so haben wir dadurch einige Hürden zu überwinden, die in uns im Vorfeld ebenso Ängste auslösen.

„There are no strangers here; only friends you haven’t yet met.“ – William Butler Yeats

Wichtig ist einfach, dass man beim Ansprechen einer fremden Person – egal ob Frau oder Mann – authentisch agiert. Warum spreche ich jemanden an? Um die Person nach der Uhrzeit zu fragen? Um den Menschen kennenzulernen, weil ich der Person gegenüber angetan bin? Oder einfach nur aus Langeweile, um Zeit zu überbrücken, die man in Zug, Bus oder an der Haltestelle verbringt? Was spricht dagegen, ehrlich zu sein? „Hey, ganz kurze Situation. Ich habe dich gerade gesehen und dachte mir, ich muss dich ansprechen und dir sagen, dass du wahnsinnig gut aussiehst.“ Endet der Satz hier erzwingst du eine Reaktion aus Dankbarkeit, oder einem „Okay…??“, da nicht genau klar ist, was du dir jetzt von deinem Gegenüber wünschst. In Kombination mit einem authentischen Auftreten, einem Lächeln, kann das trotzdem sympathisch rüberkommen, aber dennoch empfehle ich hier noch eine klare Option nachzuschieben: „Du gefällst mir und da dachte ich einfach, vielleicht hast du Lust sich bei einem Kaffee in Zukunft mal kennenzulernen?“

Ablehnung und jetzt?
Und jetzt was? Jetzt passiert das Gleiche, was passiert wäre, wenn du die Person nicht angesprochen hast, außer, dass du es versucht hast. Warum sollte dies noch mehr wehtun, als wenn du es gar nicht versuchst? Da spielt dir dein inneres Selbst etwas vor, was dich einschränken soll. Gleichzeitig: Zwingst du dich jetzt öfters Menschen anzusprechen wird es immer mehr zur Routine und ermöglicht dir eine Vielzahl neuer Kontakte, weil du durch aktives Ansprechen auch lockerer in deiner Haltung Fremden gegenüber wirst und so auch eher neue Menschen zulassen kannst, aber auch von neuen Menschen zugelassen wirst. Jeder Tag ist eine Herausforderung, jeder Mensch eine Chance – nimm die Herausforderung an und nutze die Chance und (er)lebe MEHR als du je gelebt hast.

Die Komfortzone ist das Biotop meiner Erfahrungen
Im Allgemeinen fängt außerhalb der Komfortzone das Leben erst wirklich zu blühen an, also zwinge dich selbst dazu, jeden Tag neue Menschen und Erfahrungen zu gewinnen. Kümmere dich um die aktive Umsetzung deiner Ideen und mache das Beste aus dem Hier und Jetzt. Es ist das Schönste sich selbst an den Erfahrungen rund um deinen Komfort-Bereich zu bereichern und dadurch tagtäglich das eigene Limit zu steigern. Versprochen.

Post Author
Lukas GlobeTrotter
Life showed me that whatever you do - rather your failing or not - gives you experience and step by step i started to realize how beautiful it is to live.

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