Darum ist der tägliche Morgen so wichtig für uns!

Morgenstund hat Gold in Mund.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Erfolg beginnt vor 5 Uhr.

Diese und noch viele weitere Weisheiten verwendet die Menschheit seit Jahren. Sie sollen mehr Erfolg für die frühen Stunden unseres Tages vorhersagen. Und doch quälen sich so viele tagtäglich aus dem warmen, kuscheligen Bett. Der Wecker wird dabei mehr als Snooze-Funktion missbraucht als uns tatsächlich, und ein für alle Male aus dem Bett zu bekommen.

Aber was hat es wirklich mit den frühen Stunden des Tages auf sich? Können wir tatsächlich erfolgreicher werden wenn wir lediglich früher aufstehen? Während manche einfach nicht die warme Decke hinter sich lassen können, scheinen einige Wenige unter uns kein Problem damit zu haben aus dem Bett zu springen und ihren Tag zu beginnen. Man mag es glauben oder nicht, doch es existiert der sogenannte 4:45 Club, ein Netzwerk von Menschen, die sich in aller Früh um eben genannte Zeit treffen, um gemeinsam Sport zu machen!

Wie macht man das? Wir haben uns eingelesen, experimentiert, gelitten und gelernt. Das Ergebnis? Aus unserem Selbstversuch hat sich ein Ritual ergeben, welches von den Besten und erfolgreichsten Menschen der Welt bereits prophezeit und angepriesen wurde:

Das Wunder Morgen.

Schluss! Aus! Das war‘s! Weg mit den leeren Versprechen! Aus mit der endlosen Quälerei! Mit diesem Ritual kommst du nicht nur leichter aus dem Bett, sondern startest deinen Tag mit Elan, Energie und positiver Stimmung, für noch mehr Erfolg in deinem Leben:

Schritt 1: Das Schrecken des Strecken‘s

Was machen wir als Erstes wenn wir morgens aufwachen? Richtig. Wir gähnen, räckeln und strecken uns. Aber ganz ehrlich: welcher Sinn steckt dahinter? Beziehungsweise: wann führen wir diese spezifischen Übungen noch aus? Du ahnst es bereits: nach dem Sport. Durch eben dieses Ritual ist unser Körper und, noch viel wichtiger, unser Hirn darauf getriggert, dass eine dehnende, gestreckte Körperhaltung, das ENDE eines harten Workouts signalisiert. Und trotzdem tun wir es am Morgen. BEVOR der harte Tag beginnt. Psychologisch definitiv nicht empfehlenswert. Aber was sollen wir stattdessen tun? Die Antwort liegt im Gegenstück. Bewegung. Einfach mal am morgen aus dem Bett springen und für 2 Minuten die müden Glieder mit Liegestütz oder Sittups aufwecken? Total verrückt! Das Ergebnis wirkt aber Wunder. Du hast eine Partnerin oder einen Partner? Noch besser: zu zweit machen Workouts bekanntlich mehr Spaß (-;

Zu beachten gilt jedoch Folgendes:

Schritt 2: Good Hydrations

Das größte Problem der frühen Morgenstunden ist wohl die Tatsache, dass wir uns einfach nur müde fühlen. Auch an dieser Stelle müssen wir uns wieder fragen: warum ist das so? Die Antwort ist frustrierend einfach. Wie würdest du dich fühlen wenn du 8 Stunden in Folge keinen einzigen Schluck Flüssigkeit zu dir nehmen würdest? Du kannst es ausprobieren (nein! Natürlich nicht!) oder wir liefern dir auf diesem Wege die gängigsten Symptome der Dehydratation: Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verlangsamung, Stimmungsschwankungen und, du ahnst es: Müdigkeit. Überrascht? Nach einer ordentlichen Mütze Schlaf ohne Flüssigkeitsaufnahme sind die Folgen gemein, jedoch logisch. Wir wachen täglich mit Flüssigkeitsmangel auf. Und noch viel schlimmer: oft starten wir auch mit dieser Ausgangssituation in unseren Tag!

Die Lösung für das Problem ist aber ebenso simpel: trinken. Am Besten gleich nach dem Aufwachen. Der Konsum von 1-2 Gläsern Wasser nach dem Aufstehen kann dabei Berge versetzen.

Schritt 3: The Sound of Silence

In erschreckend vielen Schlafzimmern geht der erste Blick nach dem Aufwachen direkt auf das heiß-geliebte Smartphone. In unserer Angst wir könnten in den letzten 6-8 Stunden etwas spannendes auf Facebook, Instagram und Co verpasst haben, gilt unsere erste Aufmerksamkeit und Energie des Tages tatsächlich Menschen, die wir teilweise nicht einmal persönlich kennen! Verrückt? Aber leider wahr. Ganz ehrlich: dieses Leben sollte in vollen Zügen genossen werden. Und wie soll man anderen etwas Gutes tun, wenn man selbst ausgelaugt, ohne Energie und Motivation ist? Unser Tipp: das Handy vor dem Schlafengehen in den Flugmodus ausschalten. So kommt man weder während der Nacht noch nach dem Aufwachen in die Versuchung seine Socials zu checken. Und dann heißt es: Treat yourself first!  Eine mögliche Strategie seinen „Power-Cup“, täglich neu aufzufüllen ist via Meditation. Schon einmal ausprobiert? Keine Angst, du musst dafür nicht auf die Esoterik Schiene wechseln. Tai Pants sowie Zafu & und Zabuton-Sets könnten vielleicht echt sexy an dir aussehen (unbedingt googeln!) aber unterm Strich braucht zum meditieren einfach nur dich selbst sowie 5-10 Minuten deiner Zeit. Du hast keine Ahnung wie meditieren geht? Kein Problem, auf YouTube gibt es mehr als genügend (kostenlose) Programme und Anleitungen dazu. Unser Tipp: „Guided Morning Meditations“. Unterlegt mit entspannender Musik und Meeresrauschen fühlt man sich beim Konsum dieser Audio-Angebote wie im Urlaub. Das könnte sich nicht nur in deiner Stimmung, sondern auch in deinem Tagesverlauf bemerkbar machen.

Schritt 4: Visualize

Einfach mal träumen. Wann war das letzte Mal als du deinen innersten Wünschen freien Lauf gelassen hast? Lange her? Die frühen Morgenstunden eignen sich ideal zum sogenannten „Visualizing“, ein Prozess bei dem man sich mit geschlossenen Augen seine Träume vor eben diese führt. „Träume sind Schäume“, werden manche dazu sagen.

„Aber wenn wir uns mal umsehen, so stellen wir fest, dass wir eigentlich in einer Welt von erfüllten Träumen leben. Jedes Hotel, jedes Restaurant, jeder Stuhl, jede Straßenlaterne ist auf Basis eines Traumes einer bestimmten Person entstanden! Es blieb nicht bei einem Traum. Er wurde zum Plan, zur Umsetzung und schlussendlich zu einem Teil unserer Welt.“ (Lukas Wagner)

Das Schöne an diesem Teil des Morgenrituals? Es gibt kein richtiges oder falsches Träumen. Es geht darum, dich und deine innersten Wünsche ein Stück weit in diese Welt zu holen. Und wer weiß was sich daraus alles ergeben kann. Deinem anstehenden Tag kann es auf jeden Fall nutzen. Wovon träumst du?

Schritt 5: Erinnerungen sterben nicht

Was hast du heute vor genau einem Jahr gemacht? Irgendetwas Besonderes war doch genau um diese Zeit passiert. Oder? Leider nutzen wir nur 10% unseres Gehirns, was zur Folge hat, dass unser Erinnerungsvermögen nicht nur eingeschränkt ist, sondern manchmal sogar ausfällt.

Wenn dich das stört, dann könnte dich das sogenannte „Journaling“ interessieren. Kurz erklärt, geht es darum, in wenigen Sätzen deinen zuvor erlebten Tag zusammenzufassen. Dabei eigenen sich die Morgenstunden ideal dazu, wenn unser Kopf noch frei von den Erlebnissen und Herausforderungen des anstehenden Tages ist. Täglich wiederholt ergibt sich aus dieser Übung eine Art Tagebuch. Harry Potter-Fans nennen es „Das Denkarium“ (aus Dumbledore’s Büro). Wie auch immer man das Ganze aber schlussendlich bezeichnen möchte: dieses Ritual bietet eine ideale Möglichkeit um Erinnerungen einzufrieren und jederzeit wieder aufzutauen.

Schritt 6: Feed Your Mind

„Facebook? How about putting your face into a real book?“

Kennst du das? Du hörst am Morgen einen Song, und bekommst ihn den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Der Grund dafür: am Ende des Tages sind unsere Gedanken das Produkt dessen mit dem wir unser Gehirn nach dem Aufwachen gefüttert haben. Eine von vielen Möglichkeiten unseren Tag mit Elan zu starten liegt im Konsum von Büchern. Du hast keine Zeit dafür? Tatsache ist: wir haben nie Zeit. Wir nehmen uns Zeit für die Dinge, die uns wichtig sind. Am Besten, gleich nach dem Aufstehen.

Immer noch nicht überzeugt? George R.R. Martin hat gesagt: „Ein Leser lebt tausend leben bevor er stirbt. Wer niemals liest, lebt nur eins.

Schritt 7: Essen!

Zu einem glorreichen Start in den Tag gehört natürlich auch ein ordentliches Frühstück. Nach der Durchführung der oben besprochen Aufgaben ist Hunger eine natürlich auftretende Nebenwirkung. Diese gilt es nun zu beseitigen. Nichts leichter als das: gut hydriert und gestärkt in den Tag, kann dich nun nichts mehr aufhalten. Experten-Tipp: Wem das noch nicht genug ist und gleichzeitig seinen Fettabbau ankurbeln möchte, hüpft noch kurz in die kalte Dusche. Vamos!

Zusammengefasst gibt es viele Möglichkeiten um erfolgreich in den Tag zu starten. Das oben stehende Ritual soll dabei als Input und nicht als strikte Aufgabenfolge fungieren. Tatsache bleibt: wer früh aufsteht, hat mehr Zeit und ist immer einen Schritt voraus. In diesem Sinne: HAPPY DAY!

Quelle und Buchtipp (Ab 6,32 Euro auf Amazon):
The Miracle Morning – The 6 Habits That Will Transform Your Life Before 8 AM – Hal Elrod

Post Author
Dominik Klug
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